Seniorennachmittag
Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 5. April 2019
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt,
Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

Ein Sommertag in Koblenz

 

Mit dem Regional Express durch das UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal fuhren wir nach Koblenz, eine der der ältesten Städte Deutschlands.

Das Altstadtbähnchen startete an der Basilika St. Kastor und gab uns den ersten Überblick. Doch nur mit einem Spaziergang kann man die Innen- Altstadt erkunden. Vom Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein fließt, entlang am Peter Altmeier Ufer erreichen wir die gotische Florinskirche aus dem 12. Jahrhundert. Unter der Apsis sind noch Teile eines römischen Stadtmauerturmes erhalten. Das Ensemble des alten Kauf- und Danzhauses, mit dem Schöffenhaus, eine der prächtigsten Gebäude Gruppen der Stadt, liegt direkt gegenüber. Ein Blick geht zur Balduinbrücke aus dem 14. Jahrhundert, die über die Mosel führt. Ein paar Schritte weiter ragt die spätromanische Liebfrauenkirche auf, eine herrliche Pfeilerbasilika. Erfrischungen gab es dann in einem schönen Hofgarten Cafe in der Altstadt. Am schön gestaltetem Münzplatz steht das Haus Metternich, wo 1773 der österreichische Staatsmann das Licht der Welt erblickte. Durch den Entenpfuhl, zum Jesuitenplatz, mit Glockenspiel,  modern gestalteter Kirche und dem imposanten Rathaus. Der ganze Gebäudekomplex gehörte ehemals zu einem Zisterzienserkloster. Wer Koblenz besucht darf nicht versäumen sich den Schlängelbrunnen mit dem Wasser spuckenden Lausbuben anzusehen. Modernes Koblenz am Zentralplatz mit dem Forum Confluentes – Mittelrhein Museum. Weiter zum Kurfürstlichen Schloss, durch den Garten, zur Kaiserin Augusta Anlage. Eine der schönsten Uferpromenaden am Strom. An einem heißen Sommertag, bei einer leichten Brise, wanderten wir dann zum Bahnhof.

Es ist immer wieder schön mit netten lieben Menschen unterwegs zu sein. Dies wollen wir auch weiterhin pflegen.

(G. Zimmermann)

Für ev. Kirchengemeinde Wö.-Rommersheim wird ab sofort zur Betreuung
unseres Kirchengebäudes ein Küster od. eine Küsterin gesucht.

Die Arbeitszeit beträgt ca. 10 Std./Monat.

Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen zur Bewerbung bei
Frau Winzer (06732-964864) oder gemeindebuero-woerrstadt@t-online.de

 

Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 22. Juni 2018
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt,
Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

Feiern Sie mit uns!

Am Freitag, den 9. März
findet um 14:30 Uhr
im Gemeindehaus Wörrstadt
Hermannstraße 45

unser Seniorennachmittag statt.

 

Es war schon fast dunkel als die flotte Senioren Gruppe zum Treffpunkt Rossmarkt kam. Der Platz war am 06. Dezember schon ganz erfüllt von Gerüchen und Düften des Weihnachtsmarktes. Der Nachtwächter/Führer erwartete uns schon mit Pelerine, Hellebarde und Laterne. Zwei Stunden durch ALzey, erstaunlich was es in dieser „heimlichen Hauptstadt Rheinhessens“ so alles zu sehen gibt. Gleich erzählte unser Führer von Fachwerkhäusern mit besonderen Kennzeichen, wie ein kleines Herz im Gebälk. Auch der Brunnen hat nicht nur das kompakte Ross am Rande, auch ein kleines Mäuschen. Herzen, Mäuschen sind die Markenzeichen der jeweiligen Künstler. Durch die weihnachtlich erleuchtete Geschäftsstraße sehen wir das ehemalige Hospital der Antoniter , heute ist es das Museum. Außerhalb der Stadtmauer eine Büste vom Vater der Scheurebe – er wollte nicht, dass schon zu seinen Lebzeiten seine Rebenkreation  nach ihn benannt wurde, denn wie klingt der Name der Rebe im rheinhessischen Dialekt – Schei…rebe ?! Mit solchen lustigen, wörtlichen Spitzen lockte uns der Laternen Mann weiter. Die innere Stadtmauer, kleine Kirche, wo viele Konzerte stattfinden. Der Schlossbezirk, da ein Haus mit einem gemalten Schlachter Messer?,  Waffe ?, was da drinnen mal beheimatet war? Der innere Schlosshof mit Amtsgerichtssitz. Unser Führer meinte da gibt es viele Bänke, doch man sollte aufpassen wo man Platz nimmt, ob Anklage- oder Zuschauerbank. Alzey war in früheren Zeiten ein großer Verwaltungssitz, da ging es damals schon richtig rund, dafür sorgten dann auch mehr als 14 Gaststätten. Weiter durch teilweise dunkle Gassen, am Gerry Jansen Theater vorbei, zum neu gestalteten Obermarkt mit seinen beiden Kirchen. Nun noch der Fischmarkt mit dem Undine Brunnen und altem Rathaus, mit seinem schönen Glockenspiel. Wir verabschieden uns  von dem so unterhaltsamen, kundigen Nachtwächter. Lassen uns noch einen Glühwein schmecken, bevor wir wieder mit dem Zug nach Wörrstadt zurück fahren.

 

Glanz und Elend der Weimarer Republik.

 

Das Thema unserer Exkursion am 31.01.2018 nach Frankfurt, zur Kunsthalle  „Die Schirn“. War es wirklich eine goldene Epoche in den zwanziger Jahren ? Die Zeit von 1918 bis 1933 ? Pulsierendes Leben in den Metropolen mit boomender Vergnügungsindustrie, explodierende Fortschritte in der Industrialisierung. Aber auch das  ganze Elend in den Hinterhöfen. Dargestellt auf Gemälden von u.a. Otto Dix, Georg Grozs, Rudolf Bergander oder der Illustratorin DoDo, zeigen eine neue Sachlichkeit. Ein Thema, die neue Frau mit Bubikopf, arbeitend als Stenotypistin, Akademikerin, streitbar eintretend gegen politische Bevormundung. Die heftig umstrittenen Paragrafen 175 und 218 , die Politik schwingt immer mit zur Schau. Schon das Treppenhaus zur Galerie ist mit provozierenden Plakaten tapeziert. Es erscheinen die ersten Hakenkreuze, es zeigt das beklemmende Unbehagen jener Jahre. Die Gemälde haben eine zeitlose Modernität, eine mahnende Intensität, der man sich gerade heute nicht verschließen kann. Der Besucher bekommt eine höchst spannende Lehrstunde in Geschichte.

Ja, Frankfurt ist schon ein Besuch wert. Wir planen im Sommer, bei schönem Wetter, einen weiteren Tag mit ganz viel  „Stadt“ zu verbringen.

 

Herzlich eingeladen sind alle Senioren ab 60 Jahren zur Weihnachtsfeier am
Donnerstag, 7.12.2017 um 14.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in
Rommersheim. Wie in den vergangenen Jahren werden u.a. die
Kindergartenkinder sowie Norbert Kussel bei Kaffee und Kuchen zum
Programm beitragen.

Zur besseren Planung bitten wir bis zum 3.12.2017 um Anmeldung unter 06732-964864 (Fr. Winzer) oder 06732-961519
(Fr. Seibert).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 

„Alle Jahre wieder“

kommt der Nikolaus.

Am Freitag, 8. Dezember um 14.30 Uhr ist
es wieder so weit. Beim Seniorennachmittag im ev. Gemeindehaus Wörrstadt können
Sie es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen und sich über ein kleines
Präsent für die Adventszeit freuen.
Wir freuen uns auf einen geselligen Nachmittag mit Ihnen!

 

 

 

Dieses Mal fuhren wir nach Bingen

 

Es wird heute wohl nichts mit unserem Ausflug. Sonne war angesagt für den 28.06. und doch tröpfelt es schon den ganzen Morgen vom grauen Himmel. Aber zur Abfahrtszeit am Bahnhof, hatte sich schon die Sonne durchgesetzt.

Das herrliche Panorama des Rheingaues vor Augen, mit der alles überragenden Germania und in der Ferne das Kloster Eibingen, laufen wir den Ausstellungsparcours am Rhein entlang. Tanzende Puppen, eine Madonna ohne Titel, Skulpturen der Nieder Olmer Künstlerin Metten, ein riesiges, bunt emailliertes  Mobile und mehr Themen wurden in zeitgenössischen Positionen dargestellt. Weinreben durften zwischen den reizvoll angelegten Blumenbeeten nicht fehlen. Oft bleibt es dem Auge des Betrachters überlassen seine eigenen Gedanken und Eindrücke zu interpretieren.

Die „Valente vom Mäuseturm“ nannte man den Binger Schlagerstar Mary Roos. Im Frühjahr dieses Jahres hat man eine Rheinfähre nach ihr benannt.

Wo die Nahe in den Rhein fließt, dem Anfang des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, hat man den besten Blick auf den dekorativen Mäuseturm (Maut Turm) am Binger Loch. Nur der Sage nach wurde der geizige Bischof Hatto von den Mäusen gefressen.

Etwas weiter, von dem Fußgängerüberweg zur ehemaligen Gartenbauausstellung, ein Blick zur Drususbrücke. Mit ihren 7 Bogen gehört sie zu den ältesten Steinbrücken des Mittelalters.

In der Basilika St. Martin versinnbildlichen weiße Schiffe das Abfahren und Ankommen. Auch ein Teil der Ausstellung  „Nah und Fern“.

Ein Bummel durch die Fußgängerzone zum Gleis 44 des Stadtbahnhofes und Rückfahrt nach Wörrstadt.

Wieder ging ein schöner Nachmittag in netter Gesellschaft zu Ende.

Wie immer planen wir weiter und werden den nächsten Ausflug im Nachrichtenblatt bekanntgeben.

Gerda Zimmermann, Telefon  62199