FRANKFURT….

war schon lange das Wunschziel einiger Teilnehmer unserer Städtetouren.

An der Hauptwache kamen wir mit dem Zug an. Im 7. Stockwerk eines Kaufhauses an der Zeil, hatten wir dann einen super Ausblick auf „Mainhattan“. Zwischen einem Schnellimbiss und Schuhladen versteckt, hinter einer Passage, liegt die gotische Liebfrauenkirche mit dazu gehörendem Kloster. Ein Ort der Stille mitten im Geschäftsgewühl, Einkehr statt Einkaufen, Gebete statt Geld, ungewöhnlich in der Bankenstadt.

Wie ein roter Faden zieht sich die Flaniermeile „Neue Kräme“ weiter zur Paulskirche, der Wiege der deutschen Demokratie. Im Plenarsaal gab es dann Fahnenraten, denn jedes Bundesland ist hier mit einer Flagge vertreten.

Das Rathaus „Römer“, von dessen Balkon schon alle Promis der Welt gewinkt, gesprochen und sich hochleben ließen. Ein großzügiger Platz der Römerberg, auf dem sich seit dem frühen Mittelalter die Händler aus aller Welt zu Geschäften trafen, dessen Gebäude im 2. Weltkrieg ausradiert wurden. Doch die „NEUE Altstadt“ ist wieder auferstanden. 15 Gebäude, deren Gestalt gut dokumentiert waren, sind handwerklich extrem anspruchsvoll errichtet worden. Ein Juwel ist das Haus der „goldenen Waage“ – die Stadt hat ihre Seele wieder gewonnen.

Der Frankfurter Dom St. Bartholomäus war nie eine Kathedrale im eigentlichen Sinne. Nur wegen seiner Bedeutung für das hl. Römische Reich – hier wurden seit dem 12. Jahrhundert die deutschen Könige und Kaiser gekrönt –  erhielt er den Ehrentitel.

Durstlöschen muss sein bei diesem herrlichen sonnigen Wetter. Die älteste Wechselstube der Welt, beherbergt auch ein Cafe. Zu Eiskaffee und Kuchen erzählte uns der Inhaber alte Geschichten über Frankfurter Geldwechsler. Am Platz steht auch die alte Hofkapelle und Ratskirche St. Nikolai, mit hörenswerter Oberlinger Orgel.

Ein Trip durch Frankfurt ohne Besuch einer „ Äppelwoi Kneipe“, das geht ganz und gar nicht. Dazu überquerten wir den Main auf der Alten Brücke. Der goldene „Brickegickel“ sitzt auf einem Kruzifix auf dem mittleren Bogen.  Zur Wachsamkeit der Mainschiffer und letztem Blick der zum Tode Verurteilten, bevor diese im Main ertränkt wurden. Heute hat man von hier aus die atemberaubende Aussicht auf die Silhouette der Stadt.

Wer hat noch nicht das Spottlied über die „Frau Rauscher aus de Klappergass“ gehört? Sie besuchten wir in ihrer Residenz, in Sachsenhausen, wo sie als wasserspeiende Figur thront. Doch im schönen Innenhof werden „Äppelwoi, griene Soss, echt Frankfurter Wertscher“ serviert.

 

Ja, das war ein volles Programm an diesem Tag und bestimmt nicht der letzte Besuch in Frankfurt, denn es gibt noch vieles zu sehen.

Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 11. Oktober 2019
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt, Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

…wir waren mal wieder unterwegs !

 

 

Kirchheimbolanden die   „kleine Residenz“  war das Ziel unserer Ausflugsfahrt.

Gleich gegenüber des Bahnhofes, am Eingang des Schlossparkes, empfing uns Frau Bauer, die sehr versierte, perfekte Stadtführerin. Sie führte uns durch den herrlichen Schlossgarten, mit seinen wertvollen Baumbeständen, der teils einzigartigen ca. 130 Jahre alten Gehölzen. Ein privater Besitzer  Heinrich Brunck, brachte von seinen weltweiten Geschäftsreisen vielfältige Baumraritäten mit. Dem Areal schließt sich das barocke Schloss an, das heute eine Seniorenresidenz beherbergt. Die ganze Anlage prägt das Stadtbild von Kibo. Selbst Napoleons Straßenbauer  der „Pariser Straße“ respektierten Sie und zogen die Trasse um die Mauer herum.

Eine wechselvolle Geschichte hat diese Kleinstadt, die schon im Jahre 774 erstmals erwähnt wurde, damals unter den Herren von Bolanden ( Namensgeber d. Stadt ). Im 13. Jahrhundert erhielt sie die Stadtrechte. Eine Blütezeit erlebte Kibo im  17. Jahrhundert mit den Fürsten Nassau – Weilburg. Viele Gebäude, wie man sie in Weilburg findet,  haben Sie in ihrer  „kleinen Residenz“  kopiert. Ein Beispiel ist die Protestantische Paulskirche mit ihrer Stummorgel, auf der schon Mozart spielte. Einen Glockenturm gibt es nicht, die Glocke der benachbarten Peterskirche wird bis heute mit genutzt.

Treppen, Reilchen, Fachwerk-, Barockhäuser, Haus der Münze, historische Hofapotheke,  Verlies der Stadt  und dann die Stadtmauer, die früher die ganze Stadt umschloss und noch teilweise begehbar ist. Im Hochzeitsraum, mit seinem schön gemaltem Kreuzgewölbe, erhielten wir einen Umtrunk.

In der Zeit unter Napoleon  1792 – 1814 war die Stadt ein bedeutendes Verwaltungszentrum des „Departement Donnersberg“.

1849 suchten viele Freischärler Zuflucht in der Stadt vor den Preußen. Mitunter kamen Sie unter einer Ladung Mist versteckt an, zwar stinkig, aber unversehrt. Der Letzte  sitzt noch an der Altstadtmauer.

Durch den Stadthausturm gelangten wir auf den Römerplatz, hier ist das Wappentier – ein imposanter Keiler aufgestellt.

Die  Neue Allee führt vorbei an der Verbandsgemeinde-, Kreisverwaltung zur Schlossgarten Mauer, der Kreis hat sich geschlossen.

 

Es ist immer wieder erstaunlich, was wir in unserer näheren Heimat sehenswertes finden.  Wer weiß schon, dass der bekannte Polarforscher Georg von Neumayer in Kibo geboren wurde ?  Reisen wir doch weiter !

G. Zimmermann

Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 12. Juli 2019
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt, Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

Seniorennachmittag
Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 5. April 2019
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt,
Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

Ein Sommertag in Koblenz

 

Mit dem Regional Express durch das UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal fuhren wir nach Koblenz, eine der der ältesten Städte Deutschlands.

Das Altstadtbähnchen startete an der Basilika St. Kastor und gab uns den ersten Überblick. Doch nur mit einem Spaziergang kann man die Innen- Altstadt erkunden. Vom Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein fließt, entlang am Peter Altmeier Ufer erreichen wir die gotische Florinskirche aus dem 12. Jahrhundert. Unter der Apsis sind noch Teile eines römischen Stadtmauerturmes erhalten. Das Ensemble des alten Kauf- und Danzhauses, mit dem Schöffenhaus, eine der prächtigsten Gebäude Gruppen der Stadt, liegt direkt gegenüber. Ein Blick geht zur Balduinbrücke aus dem 14. Jahrhundert, die über die Mosel führt. Ein paar Schritte weiter ragt die spätromanische Liebfrauenkirche auf, eine herrliche Pfeilerbasilika. Erfrischungen gab es dann in einem schönen Hofgarten Cafe in der Altstadt. Am schön gestaltetem Münzplatz steht das Haus Metternich, wo 1773 der österreichische Staatsmann das Licht der Welt erblickte. Durch den Entenpfuhl, zum Jesuitenplatz, mit Glockenspiel,  modern gestalteter Kirche und dem imposanten Rathaus. Der ganze Gebäudekomplex gehörte ehemals zu einem Zisterzienserkloster. Wer Koblenz besucht darf nicht versäumen sich den Schlängelbrunnen mit dem Wasser spuckenden Lausbuben anzusehen. Modernes Koblenz am Zentralplatz mit dem Forum Confluentes – Mittelrhein Museum. Weiter zum Kurfürstlichen Schloss, durch den Garten, zur Kaiserin Augusta Anlage. Eine der schönsten Uferpromenaden am Strom. An einem heißen Sommertag, bei einer leichten Brise, wanderten wir dann zum Bahnhof.

Es ist immer wieder schön mit netten lieben Menschen unterwegs zu sein. Dies wollen wir auch weiterhin pflegen.

(G. Zimmermann)

Für ev. Kirchengemeinde Wö.-Rommersheim wird ab sofort zur Betreuung
unseres Kirchengebäudes ein Küster od. eine Küsterin gesucht.

Die Arbeitszeit beträgt ca. 10 Std./Monat.

Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen zur Bewerbung bei
Frau Winzer (06732-964864) oder gemeindebuero-woerrstadt@t-online.de

 

Der nächste Seniorennachmittag findet statt
am Freitag, dem 22. Juni 2018
um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Wörrstadt,
Hermannstraße 45.
Kuchenspenden sind willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Cornelia Dorst,
Tel.: 06732-5772 oder im ev. Gemeindebüro, Tel.: 06732-8509.

Feiern Sie mit uns!

Am Freitag, den 9. März
findet um 14:30 Uhr
im Gemeindehaus Wörrstadt
Hermannstraße 45

unser Seniorennachmittag statt.

 

Es war schon fast dunkel als die flotte Senioren Gruppe zum Treffpunkt Rossmarkt kam. Der Platz war am 06. Dezember schon ganz erfüllt von Gerüchen und Düften des Weihnachtsmarktes. Der Nachtwächter/Führer erwartete uns schon mit Pelerine, Hellebarde und Laterne. Zwei Stunden durch ALzey, erstaunlich was es in dieser „heimlichen Hauptstadt Rheinhessens“ so alles zu sehen gibt. Gleich erzählte unser Führer von Fachwerkhäusern mit besonderen Kennzeichen, wie ein kleines Herz im Gebälk. Auch der Brunnen hat nicht nur das kompakte Ross am Rande, auch ein kleines Mäuschen. Herzen, Mäuschen sind die Markenzeichen der jeweiligen Künstler. Durch die weihnachtlich erleuchtete Geschäftsstraße sehen wir das ehemalige Hospital der Antoniter , heute ist es das Museum. Außerhalb der Stadtmauer eine Büste vom Vater der Scheurebe – er wollte nicht, dass schon zu seinen Lebzeiten seine Rebenkreation  nach ihn benannt wurde, denn wie klingt der Name der Rebe im rheinhessischen Dialekt – Schei…rebe ?! Mit solchen lustigen, wörtlichen Spitzen lockte uns der Laternen Mann weiter. Die innere Stadtmauer, kleine Kirche, wo viele Konzerte stattfinden. Der Schlossbezirk, da ein Haus mit einem gemalten Schlachter Messer?,  Waffe ?, was da drinnen mal beheimatet war? Der innere Schlosshof mit Amtsgerichtssitz. Unser Führer meinte da gibt es viele Bänke, doch man sollte aufpassen wo man Platz nimmt, ob Anklage- oder Zuschauerbank. Alzey war in früheren Zeiten ein großer Verwaltungssitz, da ging es damals schon richtig rund, dafür sorgten dann auch mehr als 14 Gaststätten. Weiter durch teilweise dunkle Gassen, am Gerry Jansen Theater vorbei, zum neu gestalteten Obermarkt mit seinen beiden Kirchen. Nun noch der Fischmarkt mit dem Undine Brunnen und altem Rathaus, mit seinem schönen Glockenspiel. Wir verabschieden uns  von dem so unterhaltsamen, kundigen Nachtwächter. Lassen uns noch einen Glühwein schmecken, bevor wir wieder mit dem Zug nach Wörrstadt zurück fahren.