09-25-16-gospel25-09-16 – Gospel-Gottesdienst in Wörrstadt – Come let us sing

 

Wörrstadt. „Come let us sing“ – Komm, lass uns singen! Dazu hatten am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Laurentiuskirche Groß und Klein viel Lust. Rund 35 Sängerinnen und Sänger stimmten im Gottesdienst Gospel und Kirchenlieder an. Bei ausgewählten Liedern und der besonderen Liturgie fiel eine ganze Kirche voller Gemeindemitglieder jeden Alters mit ein. Mitsingen und Mitfühlen war von Anfang an angesagt und bei Liedern wie „Power“ von Myrna Summers oder „Freedom is coming“ verbreitete sich eine besondere Stimmung. „Das ganze Gefühl war einfach schön, das hat man im Gottesdienst doch richtig gemerkt!“, befanden Besucherinnen.

Dekanatskantorin Bettina Maier hatte zuvor dekanatsweit alle Singbegeisterten zu einem Pop- und Gospel-Projekt eingeladen. In nur zwei Abendproben und einem Probensamstag wollte sie mit dem Projektchor ein lebendiges Programm erarbeiten und dieses im Gottesdienst präsentieren. Doch die Einladung reichte über die Grenzen des Dekanats hinaus. Zu dem Projekt erschienen zum Beispiel neben Wörrstädtern und Pfaffen-Schwabenheimern auch Saulheimer und Nieder-Olmer. So kam eine bunte, auch ökumenische, Mischung zustande, die miteinander viel Spaß hatte und gemeinsam das Verbindende von Musik erlebte.

Neben erfahrenen Chorsängerinnen durften sich auch absolute Neulinge ausprobieren, zum Beispiel der 61-jährige Lutz aus Wörrstadt. Er hatte aus der örtlichen Presse von dem Projekt erfahren und machte „just for fun“ einfach mit. Das Projekt hat ihn überzeugt. „Mir hat das sehr gefallen. Nächstes Mal würde ich wieder mitmachen!“ Die 39-jährige Angelika singt bereits viele Jahre im Chor und hatte über den Sängerbund von dem Projekt gehört. „Da ich sehr gerne Gospel singe, habe ich mich einfach angemeldet!“ Sie hat dazu gleich noch ihre Freundin Uschi mitgebracht, die immer wieder mal in Projekten mitsingt. „Das besondere an solchen Projekten ist doch, dass dabei einfach alle Spaß haben. Das finde ich toll!“ sagt sie.

Es ist eine Herausforderung mit einer neuen Gruppe in nur drei Proben ein solches Programm auf die Beine zu stellen. Diese Herausforderung haben die Beteiligten unter Leitung der Dekanatskantorin wunderbar gemeistert. Gerade der vergleichsweise überschaubare Zeitaufwand erschien vielen als attraktiv und motivierend, obwohl sich viele im Nachhinein noch mehr Zeit miteinander gewünscht hätten.

Musik verbindet und stellt Beziehung her. Toll, wenn diese Bindung über die Projektzeit hinausgeht und dazu auch noch viele Gottesdienstbesucher anzieht und berührt.