Liturgie aus Slowenien

(Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben)

Hier finden Sie Antwort auf viele Fragen rund um den WGT:
https://weltgebetstag.de/ueber-uns/haeufige-fragen/#c616

(Beate Schellenberg)

Der Weltgebetstag (WGT) ist die größte Frauenbewegung der Welt, entstanden 1887 in
den Vereinigten Staaten. Unter dem Motto: „Informiert beten – betend handeln“ laden
Frauen in über 170 Ländern am ersten Freitag im März in die Gottesdienste zum
Weltgebetstag ein.
Jedes Jahr gibt es ein neues Schwerpunktthema und -land. Frauen unterschiedlicher
Konfessionen bereiten den Gottesdienst gemeinsam vor – im Herkunftsland und weltweit
in den Gemeinden vor Ort.
Der WGT lädt dazu ein, die Lebenssituationen von Frauen in anderen Ländern kennen-
und verstehen zu lernen und über Konfessionen, nationale Grenzen und kulturelle
Unterschiede hinweg Wege zueinander zu finden. Im Geist des gemeinsamen Gebets und
der geschwisterlichen Einheit in Jesus Christus wird miteinander gebetet und füreinander
eingetreten. Zugleich hat der WGT das Ziel, die gemeinsame christliche Verantwortung
als Frauen vor Ort zu stärken.
In Deutschland wurden die ersten Gottesdienste 1949 auf Initiative von Dr. Antonie
Nopitsch, Gründerin und erste Leiterin des Bayerischen Mütterdienstes der Evangelisch-
Lutherischen Kirche, heute FrauenWerk Stein e.V. in der ELKB, gefeiert. Heute ist die
Weltgebetstagsbewegung in Deutschland die größte weltweit. Während 1949 in
Deutschland 50.000 Gottesdienstordnungen verschickt wurden, sind es heute circa 1,3
Millionen.

 

 

Wie entsteht eigentlich eine Gottesdienstordnung zum
Weltgebetstag?

Die Frauen des Slowenischen Weltgebetstagskomitees sind auf der Internationalen
Weltgebetstagskonferenz 2012 ausgewählt worden, die Gottesdienstordnung für das Jahr
2019 zu verfassen.
Die Erarbeitung einer solchen Gottesdienstordnung und weiterer Materialien zum
Weltgebetstag geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Internationalen
Weltgebetstagskomitee. Dies unterstützt die Schreiberinnen u.a. bei der Konzeption und
Durchführung von Vorbereitungstreffen.

Von der Internationalen Geschäftsstelle aus wird die Gottesdienstordnung dann an alle
nationalen Weltgebetstagskomitees weitergeleitet. Diese sind dafür verantwortlich, die
Texte in ihre jeweiligen Landessprachen zu übersetzen.
Im Deutschen Weltgebetstagskomitee sitzen Vertreterinnen aus 12
Mitgliedsorganisationen und 9 Konfessionen. Dadurch wird sichergestellt, dass in der
Übersetzung die unterschiedlichen christlichen Konfessionen und ihre liturgischen
Besonderheiten vertreten sind.

 

 

Logo

Das Logo des Weltgebetstags symbolisiert Menschen, die aus allen Himmelsrichtungen
zum Beten und Feiern zusammenkommen. Sie bilden eine Gemeinschaft.
In dem angedeuteten Kreis erkennt man die Erde. Ein lebendiges Kreuz entsteht. Es zeigt
sich so, dass wir unsere Welt im gemeinsamen Beten und durch solidarisches Handeln
gestalten.

Quelle:  http://www.fachstelle-frauenarbeit.de/weltgebetstag.html

 

 

 

»Gottes Schöpfung ist sehr
gut!«

 

Seit 30 Jahren wird in Wörrstadt der ökumenische Weltgebetstag gefeiert! Jedes Jahr finden sich Frauen aus der
evangelischen und katholischen Kirchengemeinde zusammen um die Weltgebetstagsgottesdienste zu organisieren und zu gestalten! So fand auch dieses Jahr am Freitag, den 02. März 2018 ein WGT-Gottesdienst in der Katholischen Laurentiuskirche Wörrstadt statt. Leider hat sich der Winter genau diesen Abend ausgesucht um noch einmal Schnee zu
bringen. So war der Gottesdienst leider nur schwach besucht, aber nicht weniger lebendig als sonst! Das Vorbereitungsteam hat den Altarraum passend zum Thema und zum Gastgeberland geschmückt und die Liturgie mit passenden Aktionen gestaltet. Es war ein fröhlicher Gottesdienst mit viel Musik und sogar
Tanz. Nach dem Gottesdienst wurden die TeilnehmerInnen wie jedes Jahr ins Bonifatius-Haus eingeladen, zum gemütlichen Zusammensein bei köstlichen Gerichten der surinamischen
Küche.

Vielleicht haben Sie ja Lust das nächste Mal dabei zu sein? Das Vorbereitungsteam (übrigens immer offen für neue
Gestalterinnen) würde sich sehr freuen!

2. März 2018 | Weltgebetstag | Liturgie aus Surinam
Gottes Schöpfung ist sehr gut!
Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. ?Gottes Schöpfung ist sehr gut!? heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten.
Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Mit seinen rund 540?000 Menschen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, überwiegend in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle.
Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.
In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucherinnen und besucher in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebets­tagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeinde in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.
Lisa Schürmann
Titelbild zum Weltgebetstag 2018: ?Gran tangi gi Mama Aisa (In gratitude to mother Earth)?, Sri Irodikromo, © Weltgebetstag der Frauen ? Deutsches Komitee e.V.

 

Team vom Frauenfrühstück feiert Jubiläum mit Tanz und Bewegung

Zum 50. Mal organisieren Wörrstädter Frauen einen Vormittag für Frauen,
der ihnen die Möglichkeit gibt Frauen zu treffen, zu plaudern, zu essen und
dabei neue Erfahrungen oder Erkenntnisse zu sammeln. Um diesen Anlass
gerecht zu werden, verlässt das Frauenteam seinen „normalen“ Rahmen und
begibt sich auf einen neuen Weg. Dieser besondere Tag soll ganz im Zeichen
der Bewegung stehen, der äußeren als auch der inneren. Unter Verwendung
des Labyrinthes, einem uralten Symbol, wird Dorothea Büttner tänzerische,
meditative und atemtherapeutische Akzente setzen. Ganz bei sich selbst zu
sein und Gemeinschaft zu erfahren sind Leitgedanken für die bewegenden
zwei Stunden am Vormittag. Damit nicht nur die Seele gestärkt wird, gibt es
im Anschluss einen geselligen Imbiss. Es sind keine Vorkenntnisse
erforderlich.

Termin: 11. August von 10-12 Uhr mit anschließendem Imbiss im Ev.
Gemeindehaus, Hermannstr. 45 in Wörrstadt. Kosten werden erhoben.
Anmeldungen erbeten unter:
Elma Weilbach 06732/4106
Vera Wilitzki 06732/2973
Ortrud Rüdinger 06732/3950

Ein Sommertag in Koblenz

 

Mit dem Regional Express durch das UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal fuhren wir nach Koblenz, eine der der ältesten Städte Deutschlands.

Das Altstadtbähnchen startete an der Basilika St. Kastor und gab uns den ersten Überblick. Doch nur mit einem Spaziergang kann man die Innen- Altstadt erkunden. Vom Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein fließt, entlang am Peter Altmeier Ufer erreichen wir die gotische Florinskirche aus dem 12. Jahrhundert. Unter der Apsis sind noch Teile eines römischen Stadtmauerturmes erhalten. Das Ensemble des alten Kauf- und Danzhauses, mit dem Schöffenhaus, eine der prächtigsten Gebäude Gruppen der Stadt, liegt direkt gegenüber. Ein Blick geht zur Balduinbrücke aus dem 14. Jahrhundert, die über die Mosel führt. Ein paar Schritte weiter ragt die spätromanische Liebfrauenkirche auf, eine herrliche Pfeilerbasilika. Erfrischungen gab es dann in einem schönen Hofgarten Cafe in der Altstadt. Am schön gestaltetem Münzplatz steht das Haus Metternich, wo 1773 der österreichische Staatsmann das Licht der Welt erblickte. Durch den Entenpfuhl, zum Jesuitenplatz, mit Glockenspiel,  modern gestalteter Kirche und dem imposanten Rathaus. Der ganze Gebäudekomplex gehörte ehemals zu einem Zisterzienserkloster. Wer Koblenz besucht darf nicht versäumen sich den Schlängelbrunnen mit dem Wasser spuckenden Lausbuben anzusehen. Modernes Koblenz am Zentralplatz mit dem Forum Confluentes – Mittelrhein Museum. Weiter zum Kurfürstlichen Schloss, durch den Garten, zur Kaiserin Augusta Anlage. Eine der schönsten Uferpromenaden am Strom. An einem heißen Sommertag, bei einer leichten Brise, wanderten wir dann zum Bahnhof.

Es ist immer wieder schön mit netten lieben Menschen unterwegs zu sein. Dies wollen wir auch weiterhin pflegen.

(G. Zimmermann)

Für ev. Kirchengemeinde Wö.-Rommersheim wird ab sofort zur Betreuung
unseres Kirchengebäudes ein Küster od. eine Küsterin gesucht.

Die Arbeitszeit beträgt ca. 10 Std./Monat.

Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen zur Bewerbung bei
Frau Winzer (06732-964864) oder gemeindebuero-woerrstadt@t-online.de