Nachlese zur Wahl

Die Wahl des Kirchenvorstands letztes Jahr brachte eine Überraschung mit sich: Damit die Wahl auch diesen Namen verdient, hatte sich der Wahlvorstand erfolgreich bemüht, mehr KandidatInnen aufzustellen, als Plätze im zu wählenden Kirchenvorstand zu vergeben waren.
Dies gelang nicht bei allen Gemeinden. Oft gab es nur so viele KandidatInnen, wie Plätze. Um einen Automatismus „wer als KandidatIn vorgeschlagenen ist, sitze damit schon im Kirchenvorstand“ zu vermeiden, wurde von der Kirchenleitung ein zweites Kriterium neben der Anzahl der Stimmen eingeführt. Konkret für Wörrstadt hieß dies: Die KandidatInnen müssen unter die ersten vierzehn nach Anzahl der Stimmen kommen und zusätzlich mindestens 50% aller abgeben Stimmen erhalten. Dies bedingt, dass jede(r) Wahlberechtigte fast die komplette
Anzahl der möglichen Kreuze (14) machen muss. Leider war dies wahrscheinlich nicht allen WählerInnen bewusst.
Am Ende waren 10 Mitglieder gewählt (9 nahmen die Wahl an), 4 Sitze blieben vakant.
Außerdem wurde 2 Jugendmitglieder gewählt. Die Kandidaten auf Platz 11-14 bekamen weniger als 50% der Stimmen. Prekär dabei: Da der Vorstand, wenn auch nicht voll besetzt, aus 14 Personen besteht, müssen bei jeder Sitzung für die Beschlussfähigkeit mindestens 7 Personen anwesend sein.
Der Kirchenvorstand machte jetzt von seinem Recht Gebrauch, 6 Monate nach der Wahl 3 Mitglieder nachzuberufen. Im einzelne sind dies Harald von Lochow, Bastian Stober und Martin Hellmann, die auch für den Kirchenvorstand kandidiert hatten. Alle drei sind nun seit März diesen Jahres Mitglied des Kirchenvorstandes.

Bei der ersten Sitzung nach der Nachberufung
wurde Martin Hellmann zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Pfarrer Koch bleibt wie bisher Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

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