Liebe Freunde der Wörrstädter Kirchenmusiken,

 

Am Karfreitag, 15. April 2022 um 15:00 Uhr führt die Wörrstädter Kantorei in der ev. Laurentiuskirche die von Gottfried August Homilius (1715 – 1784) mit Solisten und dem Barockensemble Cappella Confluentes unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Meyer auf.

Nach einer coronabedingt langen Pause freuen wir uns sehr, in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis der Wörrstädter Kirchenmusiken e.V., wieder ein reizvolles, größeres Chorwerk aufführen zu können.

Die Werke des Bach-Schülers, langjährigen Kreuzkantors und Musikdirektors an den Dresdner Hauptkirchen, entstanden in einer Zeit zwischen den musikalischen Giganten J.S. Bach und W.A. Mozart und gerieten so für viele Jahrzehnte in Vergessenheit. Dabei wurde Homilius schon zu Lebzeiten für sein umfangreiches kirchenmusikalisches Schaffen sehr geschätzt. Seine Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ lag bereits 1775 in gedruckter Form vor und frühe Aufführungen in zahlreichen deutschen Städten (Augsburg, Berlin, Breslau, Chemnitz, Frankfurt) dokumentieren die große Beliebtheit des Werks.

Homilius als Vertreter des empfindsamen Stils, strebte in seiner Musik nach Einfachheit und Natürlichkeit als bewusste Abgrenzung zur Musik des Barocks. Die ausdrucksstarken, dramatischen Arien des Oratoriums erinnern nicht selten an Opernarien. Darüber hinaus prägen große Chorszenen das Werk. Hier beschreibt und reflektiert der Chor das Passionsgeschehen aus Sicht der Gemeinde.

Freuen Sie sich auf ein eher selten aufgeführtes Passionsoratorium, dass dem breiten Publikum wahrscheinlich weniger bekannt ist als die großen Werke eines J.S. Bach – eine sehr hörenswerte Alternative!

Die Solisten der Aufführung sind Ilse Berner (Sopran), Regina Grönegreß (Alt), Ingo Wackenhut (Tenor) und Georg Christoph Peter (Bass).

Karten zum Preis von 15 € erhalten Sie an der Kasse am Eingang.

Einlass ist ab 14:15 Uhr. Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Corona-Empfehlungen der ev. Kirchengemeinde Wörrstadt.

Viele Grüße
Peter Meyer

„Hier“ gehts zum Download des Plakates

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